Α und Ω – Numerologie & Buchstaben

Viele Interessenten der Pentalogie kommen aus dem Bereich der Numerologie. Hier werden oft neben dem Geburtsdaten (Ziffern) auch der Name oder andere Wörter über einen Zahlenschlüssel zu einer Gesamtaussage verrechnet, dem das hebräisch-kabalistische Alphabet zugrunde liegt. Hiermit kann die klassische Pentalogie des Gründers Hans Müller nichts anfangen, sie verwendet die Buchstaben nicht. Zifern und Buchstaben können in der Pentalogie anders dargestellt werden. Ich gehe heute auf Alpha und Omega ein, in dem ich deren hebräisch-kabalistischen Zahlenwert, nämlich 1 und 70 nehme und ein wenig darüber und über weitere Verknüpfungen mit dem Strukturgebenden Element, dem Pentagramm, reflektiere.

Die großen Probleme unserer Zeit liegen – für die europäische Union – z.B. in der Sprachvielfalt!

Die Bibel spricht von Babylonischer Verwirrung, womit die Sprachvielfalt nach Jesu Tod gemeint ist, die dazu führte, dass der Turm zu Babel (=hebräisches Wort für Babylon) nicht beendet werden konnte. Es sollen 72 verschiedene Sprachen laut Bibel gewesen sein. Die jüdische Überlieferung spricht von 70 Sprachen (Wikipedia). Der Ursprung der 72 Sprachen wird in der Genesis und den Abkömmlingen von Noah gesehen. Nun ist die Zahl 72 das Doppelte des Gradmaßes eines Kreises von 360°. Setzen wir den Menschen als einen Kreis, eine Einheit, so wird die Sprache bereits bei zwei Menschen überlebens-notwendig um sich zu verständigen.

Das Pentagramm wird durch die gerade Linie zwischen 2 und 7 geteilt. Wir nennen diese Verbindung durch die Mitte, die ein Lücken- und ein Spitzenprinzip verbindet, eine Achse. Die 2-7-Achse wird auch Bewusstseins- und Erkenntnisachse genannt. Wenn Sie diese Linie achsen-symmetrisch spiegeln (also durch die 1-6 oder die senkrechte Mitte des Pentagramms) erhalten Sie die Linie durch die Prinzipien 5 und 0/10, wieder ein Spitzen- und ein Lückenprinzip miteinander verbunden. Die 5 – 0 Achse nennen wir die Wandlungsachse (nicht eingezeichnet). Zu diesen spannungsreichen Verbindungen gibt es in den Einführungskursen mehr zu hören!

Die Zeichnung enthält zwei Pfeile, die die Richtung der Involution, d.h. des Geistes in den Stoff und die Richtung der Evolution, d.h. die Herausarbeitung des Geistes aus dem Stoff andeuten. Normalerweise teilt eine Achse das Pentagramm in zwei identische Teile – die Natur ist meist mit einer kleinen kreativen Ungenauigkeit bei der Sache… Nun liegt interessanterweise die 3 und die 6 auf einer parallelen Verbindungslinie unterhalb der 2 – 7, ebenso wie die 4 – 5-Verbindung. All diese Zahlen stehen mit dem Kreis und seiner Bemessung in engem Zusammenhang. Es gibt 8 45° Winkel in einem Kreis von 360°. Die 4 – 5-Verbindung steht für den Schritt „Raum zu System“ oder „Theorie in Wirkung“. Die 3 – 6 hat immer mentalen Prozessen zu tun, hier würde ich es mit „Gedanken-Aktion“ betiteln. Beide gedachten Verbindungslinien liegen auf der involutiven Seite. Die 2 – 7 schaut sich dann die Auswirkung an, Reflexion und Erkenntnis.

Logisch weiterverfolgt ergibt sich als Parallele zur 2 – 7 Achse auf der evolutiven Seite die 1 – 8 Verbindung, die mit „Kreativität und Schöpfungswillen“ einhergeht, sowie die letzte Verbindung von 0 und 9, wo eine reflexive Weiterverarbeitung der eingegangenen Erfahrung und Ideen zu einer Ganzheit, oder das Verschwinden des Nichtbenötigten ins Nichts oder die Transferierung des Wichtigen in die nächste Runde – ermöglicht durch die Kraft der Immerwährenden Weiterentwicklung!

Damit sind wir ganz nah an der Bedeutung des Osterfestes, das ja das Sterben beklagt und die Wiederauferstehung feiert – wo Alpha und Omega einen Anker haben!

Die Pentalogie hat zwar mit den Buchstaben an sich nichts am Hut, sie kann aber auf Dauer nicht abgeschottet davon betrachtet werden. Jeder finde seinen eigenen Zugang –

Zwei-Sieben-Achse teilt das Feld in involutive und evolutive Seite/Richtung.

In diesem Sinne –

herzlich,

Alexandra

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